zurück

Wir vergrössern unseren Wärmevorrat

Bereits seit 2015 baut und betreibt die EnAlpin AG in Saas-Fee ein Wärmenetz, und ermöglicht es den Bewohnerinnen und Bewohnern im Gletscherdorf, auf nachhaltige Weise zu heizen und tonnenweise CO₂ zu sparen. Während in einer ersten Etappe 2015 das Sporthotel «Capra II» und die Jugendherberge «Aqua Allalin» ans Netz angeschlossen wurden, kommen im Sommer 2021 und 2022 in weiteren Bauphasen das «Unterdorf» und ein Teil der oberen Dorfstrasse dazu. Mit der Bohrung weiterer 100 Erdwärmesonden wird nun auch die Erzeugung erweitert, um die Versorgungssicherheit des Wärmenetzes sicherzustellen.

Für das Wärmenetz Saas-Fee setzt die EnAlpin AG zu 100 % auf erneuerbare Energien: Herzstück ist die Wärmepumpe in der technischen Zentrale beim Parkhaus. Diese entzieht der Umgebungsluft mit eigens produziertem Photovoltaikstrom (vor allem im Sommer) Wärme und liefert sie zum Heizen und für die Warmwasserproduktion an die angeschlossenen Liegenschaften. Die überschüssige Sommerwärme wird in 90 Erdsonden im Felsen unterhalb des Parkhauses gespeichert. Von diesem Speicher zehrt das Wärmenetz im Winter, wenn im Gletscherdorf so richtig geheizt werden muss.

Ausbau Sommer 2022: Doppelt so viel Wärmeenergie!

In über 150 Metern unter der Erdoberfläche liegt die grosse Vorratskammer des Wärmenetzes Saas-Fee. Im tief in den Fels gebohrten Erdsondenfeld mit 90 Sonden, wird während der Sommermonate Wärmeenergie für rund 50 Einfamilienhäuser gespeichert. Damit das Wärmenetz die nötige Wärme für weitere Anschlüsse liefern kann, wird dieser Speicher nun weiter ausgebaut. So wird die Zahl der Sonden im Sommer 2022 mit 100 neuen Sonden auf beinahe 200 Bohrungen verdoppelt – womit ein Anschlusspotential für insgesamt über 100 Einfamilienhäusern entsteht.

CO2-Einsparung

Während der CO₂-Ausstoss mit Öl bei 0.301 kg CO₂ pro kWh liegt, kommt das Wärmenetz Saas-Fee nur auf gerade mal 0.062 kg pro kWh. Im Vergleich zu einer Ölheizung können somit mit einem Anschluss ans Wärmenetz bis zu 80 % CO₂ eingespart werden. Ein Mehrfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von ca. 144’000 kWh Wärmeenergie kann ca. 34 Tonnen CO₂ einsparen. Die Jugendherberge «Aqua Allalin» spart auf diese Weise seit 2015 jährlich über 400 Tonnen CO₂ ein, was etwa 200 Flügen von Zürich nach New York und zurück entspricht.

Fördermöglichkeiten

Wenn Sie Ihre aktuelle Heizung durch eine ans Wärmenetz Saas-Fee angeschlossene Wärmepumpe ersetzen, haben Sie die Möglichkeit, von umfangreichen Fördermöglichkeiten zu profitieren:

  • Mit dem Einsatz einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe lassen sich die derzeit höchstmöglichen kantonalen Unterstützungsgelder beim Ersatz von Heizöl-, Erdgas- und Elektroheizsystemen erreichen. Sie belaufen sich Förderprogramm M-06 bei einem Einfamilienhaus auf CHF 13’000.– und bei allen anderen Gebäuden auf
    CHF 65.–/m2 beheizte Gebäudefläche.
  • Auch die Gemeinde Saas-Fee unterstützt energieeffizientes Bauen und Sanieren mit zusätzlichen 10 % des kantonalen Förderbeitrages.

Referenzen

Als erster Energiebezüger konnte 2014 das Wellnesshostel4000 und Aqua Allalin ans solare Wärmenetz angeschlossen werden.

Mit einem Strang zum Hotel Capra wurde 2017 dessen Erweiterungsbau an das Wärmenetz angeschlossen.

 

Wir beraten Sie gerne

David Gruber

Energielösungen und -konzepte

T +41 (0)27 945 75 77

david.gruber@enalpin.com

Fabian Schmidhalter

Leiter Vertrieb

T +41 (0)27 945 75 86

fabian.schmidhalter@enalpin.com